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Das Mantrailing

Kontakt

Wiebke Putz
Fachgruppenleitung

Florian Weidner
stv. Fachgruppenleitung

Tel.: 040 890 811-0
service@drk-altona-mitte.de

Langbehnstraße 4
22761 Hamburg

Gruppentreffen:
jeden Dienstag um 18:00 Uhr

Mantrailing, eine spezielle Form der Vermisstensuche.

Der Vermissten-Personen-Spürhund oder neudeutsch der Mantrailer, ist ein Hund mit dem man eine Person anhand seines Individualgeruches suchen und finden kann. Jeder Mensch hat, genau wie er einen einzigartigen Fingerabdruck hat, einen nur ihm eigenen Geruch. Diesen können unsere Hunde erkennen.

Der Vermissten-Personen-Spürhund ist nun ein Hund, der gelernt hat, Personen anhand ihres Individualgeruches zu erkennen und anzuzeigen. Das zeigt er zum Beispiel dadurch, das er sich vor ihn setzt, ihn anspringt, anbellt oder ähnliches.

...Gesucht wird bei Wind und Wetter

Die Schuppen haften an Gräsern und Sträuchern

Der Mensch verliert ca. 40.000 abgestorbene Hautschuppen pro Minute. Diese Hautschuppen mit den auf  ihnen lebenden Bakterien machen den Individualgeruch aus.

Körperluftstrom transportiert die Schuppen vom Körper weg in die Umgebung. Dort sind sie dann den Umwelteinflüssen wie Temperatur, Wind und Feuchtigkeit so wie z.B. Schnee ausgesetzt.

Je nachdem, wie stark ein Wind weht, werden die „Haut-Duft-Schuppen“ unterschiedlich weit weg getragen, bevor sie an Pflanzen oder Hausecken haften bleiben. Daher ist es normal, das der Mantrailer nicht genau auf der Fußspur läuft, sondern überall dort mit der Nase sucht wo sich die Duftspur gefangen hat. Diese Duftspur bleibt tagelang für den Hund erkennbar.

...Der Geruchsträger

Zoras Start im Grünen

Der Hund nimmt an einem von der zu suchenden Person getragenen Kleidungsstück den Geruch auf und ist in der Lage, dem gegangenen Weg zu folgen.

Dies kann der Hund auch in der Stadt auf festem Untergrund und nicht nur auf Wiesen oder im Wald leisten.

Selbständig steckt Alizee ihre Nase in die Tüte, um den Geruch auf zu nehmen

Meistens wird dem Hund der Geruchsträger in einer Tüte gereicht.

Arbeiten mit langer Leine

Zora sucht in der Stadt

Hund und Hundeführer müssen sehr eng als Team zusammenarbeiten.

Zora wechselt die Straßenseite

Der Hundeführer muss in der Lage sein, den Hund sehr genau zu lesen und ihm in schwierigen Situationen (wie zum Beispiel große Kreuzungen, Bahnüberquerungen, auf großen freien Flächen.....) helfen, den Trail (die Spur) wieder zu finden, um weiterarbeiten zu können.

Der Hund arbeitet in einem Geschirr mit langer Leine. Da heißt es ein gutes Leinenhandling zu haben, damit man schnell und einfühlsam die Leinenlänge bei Bedarf kürzen und auch wieder verlängern kann, ohne den Hund bei seiner Arbeit zu stören!

Schon früh sollte der junge Hund sich an die selbständige Arbeit an der Leine gewöhnen und der Hundeführer Vertrauen zu seinem Hund aufbauen.